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Hotelgeflüster - an der Tür gelauscht ...
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Richtiges Verhalten im Hotel

Bestimmtes Verhalten im Hotel ist gar nicht gern gesehen

Im Hotel kann es schnell zu Missverständnissen kommen, die sowohl Gästen als auch dem Personal unangenehm sind. Wer ein paar einfache Hotelregeln beachtet, sorgt für einen entspannten Aufenthalt und vermeidet peinliche Situationen.

Freundlicher Umgang - die Basis für guten Service

Ein respektvoller Umgang ist die Grundlage für jede gelungene Reise. Nicht nur Gäste erwarten zuvorkommenden Service, auch die Hotelmitarbeiter wünschen sich ein höfliches Miteinander. „Freundlichkeit und gegenseitige Rücksichtnahme erleichtern den Alltag enorm“, erklärt Jürgen Benad, Geschäftsführer und Rechtsexperte beim Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga).

Gerade in Hotels, in denen Menschen aus unterschiedlichen Ländern aufeinandertreffen, ist Rücksicht besonders wichtig. Wer sein Gegenüber so behandelt, wie er selbst behandelt werden möchte, sorgt automatisch für eine angenehmere Atmosphäre. Kommt es doch einmal zu Problemen, empfiehlt Benad: „Sprechen Sie Ihr Anliegen ruhig und direkt an – das Hotelpersonal wird sich bemühen, eine Lösung zu finden.“ Die meisten Mitarbeiter geben ihr Bestes, um den Gästen einen erholsamen Aufenthalt zu ermöglichen.

Bildquelle: unsplash | Proxyclick Visitor Management System

Check-in, Check-out & Sonderwünsche: So klappt's reibungslos

Wer spezielle Wünsche hat, sollte diese vor der Anreise mitteilen. Zum Beispiel, wenn man früh anreist und hofft, das Zimmer schon vor 15 Uhr beziehen zu können. In vielen Hotels – vor allem außerhalb der Hauptsaison – ist das manchmal möglich, ein Anspruch besteht aber nicht.

Die Check-in-Zeit liegt meist zwischen 14 und 15 Uhr, der Check-out erfolgt in der Regel bis 10 Uhr. Einige Häuser bieten gegen Aufpreis einen Early Check-in oder Late Check-out an. Ist das Zimmer noch nicht bezugsfertig, dürfen Gäste in manchen Hotels bereits den Wellness- oder Poolbereich nutzen. Das Gepäck kann fast immer sicher aufbewahrt werden.

Was man im Hotelzimmer darf - und was nicht

Auch im Zimmer gelten gewisse Regeln. Eigene Speisen oder Getränke sollten aus hygienischen Gründen nicht mitgebracht und dort verzehrt werden. Wenn die Küche geschlossen ist, hilft ein kurzer Anruf an der Rezeption – oft findet sich eine Lösung.

Ein häufiger Irrtum: Die kleinen Shampoo-Fläschchen, Seifen oder Duschgels sind kein Souvenir. Alles im Zimmer gehört rechtlich gesehen dem Hotel. Mit der Buchung erwirbt man nur das Nutzungsrecht, nicht das Eigentum. Viele Hotels drücken allerdings bei offensichtlichen Verbrauchsartikeln wie Seife oder Mini-Duschgel ein Auge zu. Immer mehr Häuser verzichten jedoch aus Nachhaltigkeitsgründen auf Einwegprodukte und setzen auf wiederbefüllbare Spender. Wer unsicher ist, fragt am besten an der Rezeption nach.

Bildquelle: Pexels | Shameel mukkath

Frühstücksbuffet-Regel: Mitnehmen verboten

Auch beim Frühstück gilt eine klare Regel: Das Buffet ist für den Verzehr vor Ort gedacht. Speisen „für später“ einzupacken, ist nicht erlaubt. Wenn bei einem servierten Frühstück etwas übrig bleibt, kann man freundlich nachfragen, ob das Einpacken erlaubt ist – das liegt im Ermessen des Hauses. Besonders bei leicht verderblichen Lebensmitteln wie Eierspeisen oder Salaten gelten strenge Hygienevorschriften. Außerdem werden Einwegverpackungen immer seltener, da sie umweltschädlich und teuer sind.

Trinkgeld im Hotel - so machen Sie es richtig

Ein kleines Trinkgeld ist die einfachste Form, Danke zu sagen. Wie viel man gibt, bleibt jedem selbst überlassen. Üblich sind etwa ein bis zwei Euro pro Nacht – je nach Zufriedenheit und Servicequalität. Viele Gäste legen das Trinkgeld auf den Nachttisch, andere geben es gesammelt an der Rezeption ab. In vielen Häusern steht dort eine „Tip Box“, die gleichmäßig unter allen Mitarbeitenden verteilt wird – vom Reinigungsteam bis zur Rezeption.

Fazit: Höflichkeit öffnet Türen
Wer sich im Hotel respektvoll verhält, profitiert doppelt: von einer angenehmen Atmosphäre und von besonders aufmerksamem Service. Mit etwas Rücksicht, Kommunikation und Freundlichkeit steht einem erholsamen Aufenthalt nichts im Wege.


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